Wir sind auf dem Weg ins [kabiˈnɛt]!




disposed schafft wieder einen Frei-Raum in Salzburg!



Der Salzburger Verein disposed setzt sich mit der offenen Nutzung von Raum im kulturellen und künstlerischen Kontext auseinander. Das kabinet wird zum neuen Frei-Raum für Ideen. Als Ausdruck pluralistischer Praxis fügen sich der Raum selbst und seine flexible Nutzung zu einem prozesshaften Gesamtkunstwerk. Im Vordergrund stehen die Spuren einzelner Projekte, Veranstaltungen und Ausstellungen, interdisziplinäre Begegnungen sowie der Austausch zwischen KünstlerInnen und Publikum.



Eröffnung: 5. Mai, 20 Uhr.

Salzburger Kunstverein
Künstlerhaus
Hellbrunner Straße 3
5020 Salzburg







The Salzburg-based collective disposed deals with the open usage of space in the context of culture and art. The kabinet will be used as a new, open space for ideas. As an expression of pluralistic practice, the flexible usage of the room and its space itself both become a total work of art through different combinatory processes. The focus is on the remnants of individual projects, events and exhibitions, as well as interdisciplinary encounters, and an ongoing exchange between artists and audience.

Mitgliedschaften

[ Tagesmitgliedschaft ]
Eintritt bei Tagesbetrieb: 2 €
Eintritt bei Veranstaltungen: 2 € – 10 €

[ Jahresmitgliedschaft – 30 € ]
Eintritt bei Tagesbetrieb: gratis
Eintritt bei Veranstaltungen: bis 50% vergünstigt
personalisierter Mitgliedsausweis

[ Fördermitgliedschaft – 100 € oder mehr ]
Eintritt bei Tagesbetrieb: gratis
Eintritt bei Veranstaltungen: gratis (bei internen Veranstaltungen)
personalisierter Mitgliedsausweis

Was war und was wird – das kvartier



Das Bestehen einer Mühle am Glanbach in Salzburg Lehen ist ab 1330 nachweisbar – damals bekannt als Astmühle, später dann Schredlmühle und seit 1804 im Besitz der Familie Fißlthaler. Zwischen 1804 und 1933 wurde der Gebäudebestand stetig erweitert und die Mühlentechnik modernisiert. Unter den Fißlthalers entstand die heute denkmalgeschütze Ceconi-Villa und ein Schweinestall, der 1939 unter der Familie Rauch zum Kantinenhaus, dem sogenannten Müllerheim erweitert und umgebaut wurde. Durch weitere Bauten wurde die Mühle, dann genannt Rauchmühle, zum zweitgrößten Mühlenbetrieb im österreichischen Alpenraum und zur größten Mühle im Land Salzburg. Bis zur Stilllegung der Mühle im Jahr 2011 diente das Müllerheim als vorübergehende Unterkunft für die Arbeiter während ihrer Pausenzeiten und wurde von November 2015 bis September 2016 temporär als kreative Arbeitsstätte, Ausstellungsraum und Veranstaltungsort genutzt.

Das seit der Einstellung des Mühlenbetriebs weitgehend ungenutzte Areal der ehemaligen Rauchmühle befindet sich nun im Wandel: Bis 2018 entsteht hier neuer Wohnraum und in den historischen Bestandsgebäuden gewerblicher und kreativer Arbeitsraum. Bis zum Baustart, der im Herbst 2016 erfolgt, stellen die Projektentwickler und Investoren PRISMA dem Projekt disposed das Müllerheim zur kostenlosen Zwischennutzung zur Verfügung.

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